Beratung durch Selbstbetroffene
MS . Enzephalitis . Schlaganfall . CFS . etc

Weder von ärztlicher, noch von psychosozialer Seite kann eine solche Ansprache und ein solcher Rückhalt geboten werden, wie von einem Selbstbetroffenen.

Eine Begrenzung auf Multiple Sklerose sehe ich als nicht gegeben. Eine Großzahl neurologischer Erkrankungen des ZNS, wie auch der Schlaganfall, Parkinson, Enzephalitis, CFS, uvm. zeigen ähnliche und oft gleiche Symptomatiken, welche für Nichtbetroffene (also auch Ärzte, Psychologen, etc.) nicht verständlich sein können und somit auch nicht mit dem entsprechenden Feingefühl behandelt werden.

   

Was ich tun kann?
         
      ...zuhören & erzählen & Rat geben...

  • zuhören
  • mitfühlen - ohne den Betroffenen zusätzlich zu belasten (wie es bei Familie und Freunden oft der Fall ist)
  • erzählen, aus meiner 18-jährigen Erfahrung mit dem Leben mit MS, einer echt fiesen Erkrankung 
  • vom Wegsehen/Nicht-sehen-wollen der Familie kann ich erzählen und sicherlich wertvolle Strategien an die Hand geben
  • durch meine vielen, vielen Fehler
  • durch vieles, was ich richtig gemacht habe
  • durch das eigene Erleben
  • Mut machen 
  • von meinem Optimismus weitergeben
  • mein Wissen und meine Erfahrungen teilen
  • einfach nur verstehen


 Weshalb
 ...mein Ziel mit Geh-Hilfe

Niemand soll erleben müssen, was ich erlebte - nämlich mit einer solch schwerwiegenden Diagnose allein zu sein.

Kein MSler, in meiner Geburts- und Heimatstadt Konstanz, soll sagen müssen, er wäre allein, hätte keinen Ansprechpartner, keinen  "Gleichgesinnten", keine Hand, die ihm gereicht wird.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Neudiagnostizierte und junge Erkrankte sich oftmals scheuen, eine Kontakt/Selbsthilfegruppe zu besuchen und so habe ich im Privaten Einzeltreffen angeboten, welche von jedem Angesprochenen dankbar angenommen wurden. Aus diesen Gesprächen ist mein Wunsch entstanden, anderen Erkrankten eine direkte Anlaufstelle zu bieten

Mein großer Vorteil in diesen Gesprächen ist es, dass ich ohne viele Worte verstehen und mitfühlen kann.

Weiterhin habe ich durch die lange Erkrankungsdauer und die äußerst schwierige Verarbeitung und Annahme der Diagnose einen großen Schatz an Erfahrungen und Wissen, welche ich weitergeben möchte.


Was mich die MS lehrt
Unsere Zeit ist zu kostbar, um uns zu bemitleiden und destruktiv zu denken. 
Wir Menschen sind verdammt anpassungsfähig - und darum geht es, wenn wir  *trotzdem*  ein gutes und erfülltes Leben leben wollen. Wir müssen lernen auf das zu blicken, was wir können, was uns gut tut, was wir haben, was uns glücklich macht. Uns immer und immer wieder sagen und sehen lernen wofür wir dankbar sein können. Uns unser ganz persönliches Glück suchen.

 

Dem System 
…ans Bein pinkeln. 

...ob ich das in den kommenden Jahren tun werde...  ob das Folge dieses Projekts sein wird...  ich bin gespannt und lass mich überraschen, wo mich dieser Weg hinführen wird...

 
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